„Seid ihr bereit? – Komm wir reisen mit der Zeitmaschine …“

Unter dem Motto „Reise in die Vergangenheit“ starteten die beiden Sommerfreizeiten der KjG Stammheim am 29. Juli 2017 auf dem Kirchplatz, um anschließend gemeinsam mit dem Bus nach Elchingen bei Aalen aufs schöne Härtsfeld zu fahren.

Die Kindersommerfreizeit mit 26 Kindern, neun Leitern und zwei Köchen verbrachte sieben spannende Tage auf dem Härtsfeldhof direkt in Elchingen. Das Haus gehört der Gemeinde Zum Guten Hirten Stammheim und bietet mit seinen vielen Zimmern, den zwei großen Aufenthaltssälen, Hof, großer Scheune und nahegelegenem Sportplatz den optimalen Raum für eine Kinderfreizeit.

Das Zeltlager mit 43 Kindern, zehn Leitern und zwei Köchen erlebte 13 Tage Natur pur. Auf einer Wiese am Waldrand ca. 3 km von Elchingen entfernt. Hier findet man ein großes Rundzelt fürs gemeinschaftliche Essen und Spielen, fünf Teilnehmerzelte, ein großes Leiterzelt mit Materiallager, selbstgebaute Duschen, Dixis und ein Küchenzelt. Die Köche zaubern hier täglich drei leckere Mahlzeiten, damit wir gestärkt am Vormittags-, Nachmittags- und Abendprogramm teilnehmen können. Mit den vielen Wiesen- und Waldflächen können wir die Programmpunkte abwechslungsreich gestalten und anpassen.

Doch lassen wir nun die Freizeitenteams selbst ein paar Highlights berichten.

 

Kindersommerfreizeit

Der Weg zurück in die Gegenwart erwies sich schwerer als gedacht. Wir bekamen den Plan für eine Zeitmaschine und wollten die Eiszeit erforschen. Dies klappte alles problemlos. Und jetzt wo wir schon mal da waren, konnten wir auch gleich die Zeit der Dinosaurier weiter erkunden. Nachdem wir dort einige Zeit verbracht hatten, viele verschiedene Dinos gesichtet und identifiziert hatten, entschlossen wir uns weiter zu reisen. Die Steinzeit war unsere nächste Station. Doch unser Treibstoff ging aus und wir landeten in der Antike. Hier fanden natürlich die großen Olympischen Spiele statt, die jeder Teilnehmer erfolgreich absolvierte und wodurch wir an den neuen Treibstoff für die Zeitmaschine kamen. Zur Feier des Tages setzten wir unsere Reise abends fort. In der Steinzeit angekommen besuchten wir das Limes Museum in Aalen, bekamen noch viele neue Informationen und verbrachten den restlichen Tag auf dem Abenteuerspielplatz. Die ganze Crew war durch das viele herumreisen übermüdet. Geplant war die Reise in das Jahr 2017, doch irgendwie wurde das Jahr 3017 in der Maschine eingestellt. Schwups waren wir in der Zukunft. Hier haben wir aber auch viele neue Dinge erlebt, aber mehr verraten wir euch nicht, überzeugt euch selbst davon. Zu der 1000. Jahrfeier schmissen wir eine große Party, bei der wir unsere Forschungsergebnisse feierten!

Nun ging es tatsächlich in die Gegenwart zurück und für die Kids zurück nach Stammheim.

Wir freuen uns schon auf viele „alte“ und „neue“ Teilnehmer im Jahr 2018!

Bilder von der Kindersommerfreizeit 2017 findet ihr hier.

 

Zeltlager

Auf dem Zeltlager war in den verschiedenen Epochen ebenfalls viel los. Der Anfang war jedoch mit einer kreativen Herausforderung verbunden: Nach dem Bettenbauen machten sich die verschiedenen „Forscherteams“ (Zelte) also ans Bauen ihrer eigenen Zeitmaschine. Unter verschiedenen Kriterien wurden diese dann von den „Professoren“ (Jugendleiter) getestet und bewertet. Mit Stolz können wir berichten, dass alle Maschinen den Funktionstest bestanden haben. Dem ersten Zeitsprung stand also nichts mehr im Wege.

Hoppla, so ganz versiert waren wir im Umgang mit diesen hochempfindlichen Geräten wohl doch nicht. Wohin sind wir nur gesprungen? Nach einer Spurensuche und aufmerksamen Lauschen waren wir uns schnell sicher, dass wir bei den Dinosauriern gelandet waren. Zum Glück trafen wir hier unsere Forscherfreunde von der Kindersommerfreizeit und konnten gemeinsam nach einem verschwundenen Freund suchen. Die Dinosaurier waren im Umgang mit zivilisiertem Besuch nicht besonders erfahren und machten uns die Arbeit schwer. Wir beschlossen daher, am nächsten Tag weiter in die Steinzeit zu reisen. Einfacher gesagt als getan. Beim Sprung kamen wir nicht auf die nötige Geschwindigkeit und blieben im Raum-Zeit-Kontinuum hängen. Da steckten wir nun und mussten beim nächsten Spiel unsere Geschwindigkeit unter Beweis stellen, um aus dem Schlamassel wieder herauszukommen. Endlich in der Steinzeit angekommen, lernten wir eigenes Werkzeug zu bauen, machten einen Tagesausflug in die Stadt Aalen und ins dortige Freibad, schauten einen Trickfilm über eine Steinzeitfamilie und erlebten einen Tag lang das Leben in einem Steinzeitdorf.

Am Wochenende stand das große Zwei-Tage-Spiel an, das uns in die griechische Antike führte. Ähnlich wie beim Spiel „Siedler von Catan“ sammelten die Teams Rohstoffe, um Dörfer und Städte zu erbauen. Später präsentierten wir unsere Werke den über uns wachenden Halbgöttern in verschiedenen Theaterstücken. Im Vertrauen auf unsere Zuverlässigkeit bekamen wir daraufhin den Auftrag, den verschwundenen Blitz des Zeus zurückzuholen, was dem Siegerteam schließlich olympische Ehren einbrachte. Nach einem längeren Stopp in der Eiszeit machten wir einen großen Sprung in die Neuzeiten und verbrachten unseren letzten Tag in der Renaissance. Abends versammelten wir uns zum großen Festmahl und bereiteten uns auf den anschließenden Maskenball vor. Wir spielten und tanzten bis spät in die Nacht und keiner wollte an diesem Tag ins Bett.

Gemütliche Lagerfeuerabende, aufregende Nachtwachen, nicht immer freiwilliger Küchendienst, sportliche, spannende und abenteuerliche Spiele bei Tag und bei Nacht sowie die freie Zeit zwischen den Programmpunkten füllten unsere zwei Wochen komplett aus und werden uns noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Bilder vom Zeltlager 2017 findet ihr hier.

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